Die Welt wird durchlässig

Die Welt wird durchlässig

Es war einmal eine Zeit, die war bleiern und schwer.
Gedanken waren langsam
und offenbarten sich nur zäh im Leben.
Alles war fest gefügt, fest geplant, eingeschnürt.
Meinungen waren vorgefertigt, ein paar wenige standen zur Auswahl.
Hatte man eine andere, war man gebrandmarkt und wurde ausgeschlossen.
Toleranz war auf den Lippen, aber nicht im Herzen.

Das Netz, dass über dem Planeten liegt, damit niemand entkommt, bekommt Löcher.
Erinnerungen sickern durch.
Erinnerungen daran, dass nichts so sein muss wie es ist.
Unsere Herkunft beginnt in Träumen sichtbar zu werden,
verheißende Ahnungen nur,
langsam zu Gewissheit schwellend,
das Herz ausfüllend.

Die Herren der Erde kommen mit dem Auspeitschen der Aufständischen nicht mehr hinterher.
Wenn einer fällt, greift ein anderer seinen Gedanken wieder auf.
So formt sich, trotz aller Hindernisse, was nicht geformt werden soll, die andere Wirklichkeit.

Wir sind alle verbunden.

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