Die kalte Fusion des Dr. Rossi

Einleitung
Nach den ersten Experimenten zur kalten Fusion von Fleischmann und Pons, 1989 an der Universität von Utah durchgeführt, also vor über 20 Jahren, ist nun die Kalte Fusion offensichtlich an dem Punkt der Marktreife angekommen. Noch dieses Jahr soll die Fertigung eines 10 KW-Reaktors für den normalen Haushalt beginnen. Betriebskosten: ca. 20.- Euro im Jahr, Brennstoff: Nickel. Vorbestellungen werden bereits angenommen, der Vertrieb unterliegt aber noch den Zulassungsbeschränkungen und nötigen technischen Zertifizierungen des jeweiligen Landes.

Als Fleischman und Pons 1989 ihre Ergebnisse vorstellten, wurden die beiden Wissenschaftler noch völlig verrissen und deren Karrieren zu Grunde gerichtet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kalte_Fusion#Fleischmann_und_Pons_.281989.29

Martin Fleischman steht auch heute immer noch hinter den Ergebnissen seiner Forschung, wie ein Interview auf Telepolis aus dem Jahre 2005 zeigt: http://www.heise.de/tp/artikel/19/19257/1.html
Beachten Sie hier auch die Artikelserie von Haiko Lietz zur Kalten Fusion, ebenfalls auf Telepolis: http://www.heise.de/tp/artikel/17/17036/1.html

Stanley Pons, der mit Fleischman 1992 nach Südfrankreich umgezogen ist, um dort in einem Labor eines Tochterunternehmens von Toyota zu arbeiten, lebt noch immer dort und hat sich seit 2000 aus der Forschung zurückgezogen, sagt Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Stanley_Pons

Hier darf man nicht vergessen, dass diese beiden nicht die Einzigen waren, die auf diesem Gebiet geforscht haben. Spätestens nach der Veröffentlichung der Ergebnisse von Fleischman und Pons war das Interesse erst recht geweckt. Geforscht wurde daher weiter, aber nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nach den schrecklichen Erfahrungen, wie man mit Fleischman und Pons umgegangen ist, setzte sich kein Wissenschaftler mehr dieser Gefahr aus. Der Nachteil war dann aber auch, das offiziell keinerlei Forschungsgelder mehr in dieses Gebiet flossen und die Entwicklung damit klar behinderte.

2004
In diesem Jahr passierte etwas Seltsames. Das amerikanische Energieministerium (DoE, Department of Energy), damals noch außerordentlich kritisch den Ergebnissen von Fleischmann und Pons gegenüber, verlagert seine bisherige Position der Ablehnung, irgendwelche Forschungsgelder in diese Richtung zu investieren, und meldet das nun auf einmal doch Forschungsbedarf besteht. http://www.lenr-canr.org/Collections/DoeReview.htm
Man kann davon ausgehen, das spätestens seit diesem Zeitpunkt in den Laboren wieder vermehrt, und das sogar mit mehr oder weniger offener Unterstützung daran gearbeitet wird. An die große Glocke hat dies aber niemand gehängt.

Ein Sprung ins Jahr 2011
Im Oktober 2011 stellt der Italiener Dr. Andrea Rossi einen ECAT genannten Reaktor einer ausgewählten Öffentlichkeit aus Reportern und Wissenschaftlern vor. Der ECAT basiert auf “Low Energy Nuclear Reactions”, LENR, oft auch als ‘Kalte Fusion’ oder “CANR” (Chemically Assisted Nuclear Reactions) bezeichnet. Diese Bezeichnungen werden zumindest seit Fleischmann und Pons für diesen bisher nicht verstandenen und anscheinend schwer nachweisbaren Effekt verwendet.

Fakten zu Rossis ECAT:

  • Der Prozess im ECAT basiert auf Low Energy Nuclear Reactions LENR. Rossi bevorzugt diesen Begriff vor ‘Cold Fusion’ die seit Fleischmann und Pons wohl mit zuviel negativen Vorurteilen behaftet ist.
  • Nickel fusioniert mit Wasserstoff und transmutiert zu Kupfer
  • Dies setzt Energie frei, im Vergleich: 1 kg Nickel erzeugt die Energie von 200.000 kg Öl.
  • Der Reaktor erzeugt sehr niedrigenergetische Gammastrahlen im Bereich von 50 und 200 KEVS mit einer maximalen Dauer von 20 Minuten, bis der Reaktor warm gelaufen ist und die Strahlung vollständig in Hitze umgewandelt wird. Die ECATs sind daher mit Blei abgeschirmt, um die Strahlung im Reaktor zu halten und Hitze daraus zu produzieren. Die Umwelt kommt daher nicht damit in Berührung.
  • Der Reaktor verwendet keinerlei radioaktiven Substanzen. Was rein kommt ist Nickel, Wasserstoff und ein geheimgehaltener Katalysator.
  • Der Reaktor erzeugt keinerlei radioaktiven Subtanzen. Der Abfall besteht aus Nickel und ein wenig Kupfer, beides voll wiederverwertbar.

Quelle: http://ecat.com/inventor-andrea-rossi

Rossis Geschichte
Doch beginnen wir der Reihe nach.
Dr. Rossi ist ein praktisch denkender Mensch. Er denkt zuvorderst an die nutzbringende Anwendung und weniger an jahrelange wissenschaftliche Grundlagenforschung. Er ist Doktor der “Philosophie und Ingenieurswissenschaft”, erworben 1975 an der Universität von Mailand mit einer Arbeit über Relativität.

Nach seinem Studium hat er, laut ecat.com, sein Geld mit dem Bau von Kraftwerken verdient, die Treibstoff aus Müll erzeugen. http://ecat.com/inventor-andrea-rossi
ecat.com ist die von Andrea Rossi offiziell autorisierte Webseite zum ecat
http://coldfire-lenr.blogspot.com/2011/11/officially-sanctioned-e-cat-website-has.html

Beachten Sie auch Andrea Rossis eigene Webseite, die sich jedoch nur mit seiner alten Firma Petroldragon beschäftigt. http://ingandrearossi.net/
Hier wird ersichtlich, das er als Ingenieur bereits einiges an Leid gewöhnt ist. Letztlich musste er aufgeben, da der Widerstand gegen seine Erfindung ihn in den Ruin trieb. So zumindest seine Selbstdarstellung.
Nach dem Konkurs seiner Firma Petroldragon ist er dann wohl in den USA bei einer Firma untergekommen, die genau dasselbe machte, Öl aus Abfall erzeugen.

Inspiriert von den Ergebnissen von Fleischman und Pons begann Rossi, wie viele andere, langsam neben seiner eigentlichen Arbeit in dieser Richtung zu experimentieren.
Nach vielen Jahren erfolgloser Experimente kam im Jahre 2007 der Durchbruch. In einer ersten reproduzierbaren Konfiguration entstand enorme Überschussenergie. Er nannte diesen Generator den ‘Energy Catalyzer’, kurz ‘ECAT’.

Wo Wissenschaftler im Labor bisher einen Effekt erforschten, der einen Energieüberschuss im Bereich von Milliwatt oder höchstens einigen Watt einbrachte, beobachtete Rossi eine Leistung im zweistelligen Kilowatt-Bereich.

Es wäre interessant später einmal zu erfahren, wie er genau darauf gekommen ist, und was der geheime Katalysator ist. Ob es eine Eingebung im Traum war, wie bei der Legende von Kekulé und der Struktur des Benzols, oder um Intuition wie bei Einstein, oder ob der Zufall zu Hilfe kam.

Für Rossi ging es nun um alles oder nichts. Er stand jetzt an einem Scheidepunkt und erkannte, dass er unbedingt Rat und Hilfe von fachkundiger dritter Hand brauchen würde. Der ECAT würde nun seine ganze Zeit erfordern. Da Rossis Reaktor auf Nickel-Wasserstoff basierte, trat er an den Physikprofessor Emeritus, Sergio Focardi von der Universität Bologna heran, welcher seit den neunziger Jahren im Nickel-Wasserstoff-Bereich forschte. Prof. Focardi ist Mitglied des “President’s Board of the Italian Physical Society”. Rossi bot Focardi ein Preisgeld in nicht genannter Höhe an, wenn er ihm, Rossi, beweisen könne, dass das was er gebaut habe, falsch ist und nicht funktionieren kann.
Focardis Interesse war geweckt und er sagte sofort zu. Er untersuchte den ECAT mehrere Tage unter kontrollierten Bedingungen. Ein paar Tage später kam er zurück und schüttelte enttäuscht, aber mit einem Grinsen auf den Lippen den Kopf. Es tue ihm leid, sagte er, dass er das Preisgeld nicht beanspruchen könne, aber er glaube, dass der Energy Catalyzer (ECAT) wirklich wie behauptet funktioniert.
Daraufhin stellte Rossi Focardi als Berater an. Prof. Focardis Wissen über Nickel-Wasserstoff-Reaktionen aus seiner Zeit mit dem Physiker Piantelli, erwies sich in der Folge anscheinend als unschätzbar wertvoll für die schnelle Weiterentwicklung zur Serienreife und dem ersten Verkauf eines 1 MW Reaktors.

Man könnte es für ein Märchen halten, oder für einen der größten Betrugsskandale des noch jungen neuen Jahrhunderts, doch die Hinweise und Beweise häufen sich, dass dies eine verdammt ernst zu nehmende Sache ist.

2008 schlägt der Versuch einer internationalen Patentanmeldung wegen einem unvorteilhaften Bericht der World Intellectual Property Organization beim Europäischen Patentamt fehl. Die eingereichten internationalen, europäischen und US-amerikanischen Patentanträge sind zurzeit noch in Bearbeitung.

Die Arbeit an dem ECAT geht in schnellen Schritten weiter und ein zweiter, kleinerer Typ wird entwickelt. Seine Werkstatt wird dabei schon seit über einem Jahr zuverlässig mit heißem Wasser aus einem ECAT mit 20 KW Leistung geheizt.

Focardi, ganz der Wissenschaftler, drängte Rossi darauf an die Öffentlichkeit zu treten, einen wissenschaftlichen Bericht über den Reaktor zu schreiben und eine Pressekonferenz einzuberufen. Rossi gibt diesem schließlich nach. Für Focardi selbst scheint dies auch so etwas wie die Erfüllung seiner eigenen Forschung zu bedeuten, die er nun in hohem Alter, doch noch unerwartet genießen kann.

Bis hierher beruhen alle Informationen hauptsächlich aus Informationen von der Webseite ecat.com und aus frei zugänglichen Interviews mit Rossi und Focardi.

Von nun an beginnen sich jedoch die Ereignisse zu überschlagen und immer mehr weitere Quellen stehen zur Information zur Verfügung. Inzwischen ergibt eine Suche im Internet nach Ecat oder e-cat Millionen an Ergebnissen, mehr und mehr davon auch mit zweifelhafter Reputation, die nie an einem Test beteiligt waren. Die Zeit der Neider hat begonnen.

Januar 2011
Im Oktober/November wird auf Drängen von Prof. Focardi ein erster Test für den 14. Januar 2011 anberaumt, mit mehreren geladenen Personen, unter anderem vielen italienischen Wissenschaftlern.
Quellen:
http://ecat.com/inventor-andrea-rossi
http://peswiki.com/index.php/Directory:Andrea_A._Rossi_Cold_Fusion_Generator_(E-Cat)
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3083834.ece

Der Report zu dem Test wurde von Prof. Levi von der Universität Bologna verfasst und findet sich hier als PDF zum Download: http://www.journal-of-nuclear-physics.com/?p=395

Die Pressekonferenz, die später stattfand, findet sich hier (italienisch): http://www.journal-of-nuclear-physics.com/?p=360

Eine Version mit englischen Untertiteln konnte ich hier auf Youtube finden: http://www.youtube.com/watch?v=L4JUJhkpc3I

Mehrere Interviews mit Personen, die zu diesem Test eingeladen wurden, finden sich in dieser sehr sehenswerten 40-minütigen Dokumentation (Italienisch mit englischen Untertiteln): http://www.youtube.com/watch?v=S7lAlzMBzLQ
Personen, die darin zu Wort kommen:
Prof. Sergio Focardi, I.N.F.N Bologna
Prof. Emilio Del Giudice
Prof. Francesco Celani, I.N.F.N Frascati
Prof. Christos Stremmenos, Athen University, Greece
Prof. Giuseppe Levi, I.N.F.N Bologna
Daniel Passerini, Blogger
Dr. Steffano Bagnasco. C.I.C.A.P.
Dr. David Bianchini, E.F.A Group Advisor

Februar 2011
Rossi erklärt im Interview mit “Ny Teknik” das die Produktion eines ersten 1 MW-Generators angelaufen ist:
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3081694.ece
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3091266.ece

Ein nicht-öffentlicher Test mit einer Dauer von 18 Stunden findet im Februar 2011 in Bologna statt, durchgeführt von Professor Guiseppe Levi, Universität Bologna, und Rossi. Nach Aussage der ecat-Seite wurde der Prozess mit 1250 Watt über 5 bis 10 Minuten ‘gezündet’. Danach wurde die Zufuhr auf 80 Watt verringert. Die Kühlung erfolgte mit Leitungswasser von 7° Grad Temperatur. Die Temperatur des ausgehenden Wassers betrug für eine Weile 40° Celcius. Die Flussrate betrug ein Liter pro Sekunde. Das ergibt eine Spitzenleistung von 130 Kilowatt. Die Leistung wurde später bei 15 bis 20 KW stabilisiert. In diesem Test stellte Levi fest, das alle chemischen Quellen ausgeschlossen werden können.
http://ecat.com/inventor-andrea-rossi
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3108242.ece

März 2011
Ein weiterer ecat-Test wurde am 29 März in Bolgna durchgeführt. Diesmal unter Beteiligung zweier renommierter schwedischer Wissenschafter, Hanno Essén, außerordentlicher Professor am “Swedish Royal Institute of Technology” und früherer Vorsitzender der schwedischen Skeptikervereinigung, und Sven Kullander, Professor Emeritus “High Energy Physics” an der Universität Uppsala. Prof. Kulander ist auch der Vorsitzende des “Royal Swedish Academy of Science’s Energy Committee”.
http://ecat.com/inventor-andrea-rossi
Das schwedische Technologiemagazin “NY Teknik” hat die beiden Wissenschaftler interviewt und folgenden Artikel dazu verfasst:
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3144827.ece
Der Report der beiden Wissenschafter findet sich im Artikel als PDF zum Download.

April 2011
Am 19. und 28. April finden zwei weitere Tests statt. “Ny Teknik” berichtet: http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3166552.ece

Report vom 19. April:
http://www.nyteknik.se/incoming/article3166567.ece/BINARY/Report+test+of+E-cat+19+April+2011.pdf
Report vom 28. April:
http://www.nyteknik.se/incoming/article3166569.ece/BINARY/Report+test+of+E-cat+28+April+2011.pdf

Die Professoren Driscoll und Josephson der Universität Cambridge diskutieren über die Glaubwürdigkeit des ECAT und die Untersuchungen, die darüber gemacht wurden: http://www.youtube.com/watch?v=G8eIhth8Iw8
Judith Driscoll ist Professor of Material Sciences an der Cambridge University.
Brian Josephson ist Professor Emeritus of Physics an der Cambridge University und Nobelpreisträger der Physik von 1973.

Mai 2011
Rossi wird ein italienisches Patent auf den ECAT erteilt: http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3173090.ece

Rossi geht eine Partnerschaft mit US-amerikanischen Investoren mit Beziehungen zum amerikanischen Energieministerium (DoE) ein. Die Firma Ampenergo wird extra dafür gegründet. Rossis eigene Firma ist die “Leonardo Corporation”. http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3179019.ece

Juni 2011
Ein weiterer Partner ist mit der griechischen Firma Defkalion vorgesehen, welche die Pilotinstallation des ersten 1MW-Reaktors vornehmen will. http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3194216.ece

August 2011
Rossi stoppt seine Vereinbarung mit Defkalion. Der vorgesehene Start der ersten 1 MW-Anlage im Oktober ist nun für die USA vorgesehen.
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3228376.ece
Es sieht so aus, als wenn sich hier die ersten Ränkespiele auftun. Rossi wird vor Gericht gehen, will daher nichts dazu sagen, nur soviel, das es eine rein finanzielle Angelegenheit sei.

September 2011
Ny Teknik berichtet von einem am 7. September in Bologna stattgefundenen Test an der der ECAT im ‘self-sustained’ mode, also ohne äußere Energiezufuhr, läuft. Der 1 MW-Reaktor ist so gut wie fertig für die Verschiffung in die USA.
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3264362.ece

Ny Teknik erhält einen Blick auf die 1 MW-Anlage, welche in einem handelsüblichen Schiffscontainer untergebracht wurde.
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3264361.ece

“New Energy Times” berichtet vom Interesse der Nasa an Piantelli’s LENR Forschungen. Piantelli war einer der Wissenschafter die am ersten Test des ECAT teilnahmen und mit Focardi lange in der Nickel/Wasserstoff-Forschung tätig.
http://blog.newenergytimes.com/2011/09/28/nasa-advances-evaluation-of-piantelli’s-lenr-research/
Es sieht so aus, als wenn das Geheimnis von Rossi nicht so schwer zu erraten ist, und das sich bereits Konkurrenz in die Startlöcher begibt.

7. September 2011 “Ny Teknik”.
Neuer Test des ECAT im Self-Sustained mode: http://www.youtube.com/watch?v=gNhQIufkdL4&feature=related

Oktober 2011
Am 6. Oktober findet ein weiterer öffentlicher Test des ECAT statt. Eingeladen sind Wissenschaftler aus Italien, Schweden, USA und China, sowie diverse italienische Medien und Ny Teknik. Ny Teknik berichtet:
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3284823.ece
Der ECAT läuft dabei über 3 Stunden im ‘self-sustained’ Modus.
Interviews vom 6. Oktober auf der Webseite ecat.com:
http://ecat.com/ecat-videos/ecat-meets-andrea-rossi-in-bologna-october-6
http://ecat.com/ecat-videos/ecat-com-interviews-focardi-why-did-andrea-rossi-succeed
http://ecat.com/ecat-videos/ecat-interviews-professor-focardi
http://ecat.com/ecat-videos/ecat-interviews-professor-stremmenos
Auswertung von Ny Teknik:
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3295411.ece
In diesem Bericht von Ny Teknik wird auch von weiteren Auseinandersetzungen mit Defkalion berichtet. Rossi wirft diesen einen Bruch der Vereinbarungen vor, und dass sie Produkte auf Basis von Rossis Erfindung nachbauen.

Defkalion bestätigt dies sogar. Sie bauen an einem Generator namens Hyperion und stehen in Verhandlungen mit potenziellen Interessenten.

Am 29. Oktober findet endlich der Test der 1 MW-Anlage statt. Im Test stellt sich aber heraus, dass die Leistung im “Self-sustained” mode “nur” ein halbes Megawatt (479 KW) beträgt. Es liesse sich aber noch verbessern.
Rossi erklärt, dass dieser Modus Priorität für den Kunden hat. Der Kunde, in Form eines anonymen Technikers vor Ort, sei trotzdem zufrieden und die Anlage könne verschifft werden.
Der Kunde bleibt geheim. Rossi hat nur angegeben, dass es sich um eine Organisation handelt. Es wird spekuliert, dass es sich dabei um das Militär handeln könnte.
Des Weiteren gibt Rossi bekannt, dass nun die Forschungsvereinbarung mit der Universität von Bologna mit Beteiligung der Universität von Uppsala begonnen werden kann.

November 2011
Vier schwedische Unternehmer, zwei davon Teilchenphysiker, haben die Webseite ecat.com eröffnet. Dahinter steht die britische Firma Hydrofusion. Andrea Rossi bestätigt, das diese Webseite seine kommerzielle nordeuropäische Representation darstellt. Vorbestellungen können dort bereits entgegengenommen werden.
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3353181.ece
http://pesn.com/2011/11/17/9601958_ECat.com_Launched_by_N._Europe_Licensee/

Defkalion gibt bekannt, die Formel Rossis gefunden zu haben. Ihre Wissenschafter haben einen Weg dafür gefunden. Sie brauchen nun drei Monate. Es war angeblich die Universität von Padua, die ohne Wissen Rossis, das im ECAT verwendete Nickelpulver untersuchte und dabei wohl dem Geheimnis auf die Spur kam.
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3353181.ece
http://pesn.com/2011/11/29/9601966_Defkalion_President_Confirms_Accusations_of_Rossi_and_Stremmenos/
Defkalion plant eine Präsentation seiner Produkte am 30. November.

Rossi wird keine weiteren öffentlichen Tests mehr durchführen und sich stattdessen komplett auf die Produktion und die Kunden konzentrieren. Es sieht so aus, als wenn ihm die Konkurrenz  im Nacken sitzt, so eilig wie er es mit der Vermarktung hat. Dies ist auch vor dem Hintergrund verständlich, das noch kein internationales Patent erteilt wurde.

Neben Defkalion geht Ny Teknik in diesem Bericht auch auf einige anderer Forscher ein, die Rossi auf den Fersen sind.

Rossi gibt bekannt, das nun Vorbestellungen für den kleinen ECAT mit 10 KW Leistung angenommen werden. Sobald 10.000 Interessenten zusammen gekommen sind, kann mit der Produktion begonnen werden. Vorgesehener Preis für das 10 KW-Modell: 4000 Euro.
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3353181.ece
http://pesn.com/2011/11/03/9501945_E-Cat_Orders_Being_Taken_After_Successful_Launch/

National Instruments wird die Steuerungstechnik des ECAT für die “Leonardo Corporation” (Rossis Firma) entwickeln:
http://pesn.com/2011/11/10/9601953_National_Instruments_signs_to_do_E-Cat_controls/

Weitere Meldungen: http://pesn.com/2011/11/29/9601965_A_Week_of_E-Cat_News_Flurry/

Dezember 2011
NY Teknik berichtet, Defkalion stellt Prototyp-Spezifikationen vor, aber keine lauffähige Maschine.
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3358483.ece

Die NASA bestätigt Forschungen im LENR-Bereich: http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3384163.ece

Eine hochinteressante Meldung, zumal Piantelli mit der NASA erst im September in Kontakt war. Anscheinend bereitet man sich nun darauf vor, im Nachhinein nicht als der Dumme dazustehen und das Gesicht zu wahren.

Artikelübersicht für den Dezember von der “Pure Energy Systems”-Webseite:
http://pesn.com/2011/12/08/9601978_E-Cat_Weekly_December8/
http://pesn.com/2011/12/15/9601980_E-Cat_Weekly_December_15/
http://pesn.com/2011/12/22/9601988_E-Cat_Weekly_December22/
http://pesn.com/2011/12/29/9601993_E-Cat_Weekly_December29/

Januar 2012
In einer Pressemittelung vom 23.1.2012 lädt Defkalion Wissenschafter und Business-Organisationen ein ihre Kerntechnologie zu testen. Start: Ab sofort für die Dauer von 2 Monaten. http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3391463.ece

Am 24.1. macht die Nachricht die Runde, dass die Universität von Bologna die Forschungsvereinbarung mit Andrea Rossi kündigt. “Dr. Rossi hat sich nicht an seine Vereinbarung gehalten und die erste vereinbarte Zahlung nicht getätigt.”
Die Ausbleibung der Zahlung wirft Zweifel an Rossi auf. http://blog.newenergytimes.com/2012/01/24/university-of-bologna-terminates-relationship-with-rossi/
http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3391463.ece

pesn.com berichtet jedoch zwei Tage später am 26. Januar, das dies wohl nicht ganz richtig ist. Zwar ist die Vereinbarung ausgelaufen, die Universität ist aber weiterhin an einer Zusammenarbeit interessiert. Und Rossi berichtet, das “National Instruments” (welche für Rossi die Steuerungstechnik des ECAT entwickeln) sich bereits mit der Universität von Bologna getroffen habe, um die Tests der ECAT-Technologie zu diskutieren.
http://pesn.com/2012/01/26/9602023_Rossis_Relationship_with_University_of_Bologna_Continues/
Nur weil es nunmehr keine Vereinbarung mehr gibt, heisst das nicht, das kein Interesse mehr von beiden Seiten besteht.

Artikelübersicht von der “Pure Energy Systems”-Webseite:
http://pesn.com/2012/01/05/9601997_E-Cat_Weekly_January5/
http://pesn.com/2012/01/12/9602003_E-Cat_Weekly_January_12/
http://pesn.com/2012/01/19/9602011_E-Cat_Weekly_January_19/
http://pesn.com/2012/01/26/9602016_E-Cat_Weekly_January26/

Zum Abschluss
Am 15. Januar gab Rossi ein fast zweistündiges Interview in der “SmartScarecrow”-Show welche mehr Licht in den aktuellen Stand der Entwicklung und der Produktion des ECAT bringt.
http://pesn.com/2012/01/14/9602012_Momentous_Breakthroughs_Announced_During_Anniversary_E-Cat_Interview/
Das Interview lässt sich unter obigem Link anhören. Wer es kurz mag, sollte sich nur die Zusammenfassung im Artikel durchlesen. Im folgenden werde ich dies mit eigenen Worten kurz auf Deutsch zusammenfassen.

Reaktorkern: Der Reaktorkern des kleinen ECAT für den Hausgebrauch hat ungefähr die Größe einer Zigarrettenschachtel und kann 10 KW an Leistung produzieren. Die Größe der gesamten Anlage wird ungefähr der Größe eines Computergehäuses entsprechen (wahrscheinlich meint er ein übliches Towergehäuse) und enthält nur einen einzelnen Reaktorkern.

Auftanken: Der ECAT kann von jedem selber nachgefüllt werden. Die Technik wird ähnlich wie das Nachfüllen von Tinte in einem Füllfederhalter vor sich gehen. Nach 180 Tagen aktiver Laufzeit (gezählt werden also nur die Tage an denen das System auch eingeschaltet ist) wird der ECAT Bescheid geben, das er nachgefüllt werden muss. Die alte Kartusche wird dann entnommen und muss zum Recyclen eingeschickt werden. Der größte Teil des Nickel darin kann offensichtlich wieder verwertet werden. Es werden wirklich nur sehr kleine Mengen an Nickel ‘verbraucht’. Jede Kartusche wird circa 10 Dollar kosten. Zu Anfang vielleicht ein wenig mehr.

Wasserstoff: Abweichend von den frühen ECAT-Systemen wird keine Wasserstoffzufuhr mehr benötigt! Der neue ECAT verwendet stattdessen ein neues Material im Reaktor welches Wasserstoff aufnehmen und wieder abgeben kann. Es wird vermutet, das der Wasserstoff bei hohen Temperaturen freigesetzt wird und beim Abkühlen wieder in diesem Material gebunden wird.
Das macht die Verwendung im Heimbereich wesentlich sicher und stellt vielleicht den wichtigsten Durchbruch dar.

Verdammt billig: Der ECAT wird für einen Preis von etwa 400 bis 500 Dollar angeboten! Das soll eine Kampfansage an die zukünftigen Mitbewerber darstellen und Rossis Firma die Marktführerschaft zumindest für die Anfangsjahre sichern.
Rossi bestätigt im Interview mehrmals, das er schnell sein muss, da ihm die Konkurrenz auf den Fersen ist. Er will dabei so billig sein, das zumindest am Anfang niemand wird mithalten können. Die Produktion des ECAT und der Kartuschen wird weitestgehend vollautomatisch und robotgesteuert erfolgen. Er muss davon ausgehen, dass, nachdem die ersten ECATS auf dem Markt sind, diese auseinandergenommen und nachgebaut werden.

Selbstgenügsam: Für den Start werde in der ersten Stunde 2,7 bis 2,9 KW an Strom benötigt. Danach werden die 10 KW-Heim-ECATS im ‘Self-Sustained’-Modus laufen und verbrauchen nur noch wenige Watt für die Steuerungselektronik. Die Steuerungselektronik hat dabei die volle Kontrolle. Der Anwender kann den ECAT anscheinend nur an oder ausschalten.

National Instruments: National Instruments arbeitet mit Rossi daran die Steuerungselektronik für die 1 MW-Anlage als auch den kleinen 10 KW-Generator zu bauen und zu verbessern. Mit dieser neuen Kontrolltechnik wurde die Stabilität des ECAT deutlich erhöht. (http://de.wikipedia.org/wiki/National_Instruments)
Man ist inzwischen in der Lage eine stabile Dampfproduktion mit 400°C zu erreichen, eine Vorraussetzung zur Erzeugung von Elektrizität.

Das Militär: Zusätzlich zu der Hilfe von National Instruments arbeitet auch der anonyme Colonel der am Test der 1 MW-Anlage beteiligt war mit an der Verbesserung der Steuerungstechnik. Rossi erwähnt, das dieser ein Experte in Thermodynamischen Systemen ist.
Das der Kunde der 1MW Anlage, National Instruments und andere Gruppen alle mithelfen das System zu verbessern, kann wohl als gutes Zeichen gewertet werden.

Underwriters Laboratories (UL): Es wurden erste Prototypen an UL gesendet. (http://de.wikipedia.org/wiki/Underwriters_Laboratories) UL zertifiziert Anlagen auf ihre Sicherheit hin und stellt damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Betriebsgenehmigung in einzelnen Ländern dar.

Radiofrequenzgenerator: Zusätzlich zu dem geheimen Katalysator verwendet der ECAT auch eine bestimmte Radiofrequenz. Rossi behauptet das diese hilft, die Coulomb-Kräfte welche die Atome zusammenhalten für sich arbeiten zu lassen und nicht dagegen. Die ganze Theorie, wie das funktioniert, würde bald veröffentlicht.

Reaktionszeit: Der Reaktor hat nicht die Reaktionszeit einer Gas-betriebenen Therme zur Warmwasserbereitung für Bad und Küche, die sofort an oder aus ist. Für das Heizen eines Hauses ist sie jedoch gut geeignet auch wenn dabei eventuell zuviel Wärme produziert wird, die man dann durch mehr Lüften nach aussen entwichen lassen müsste. Da die Energie so wenig kostet, wäre das nicht weiter schlimm.
(Alternativ würde ich dem Hausbesitzer vorschlagen, doch gleich ein Gewächshaus mit der überschüssigen Energie zu betreiben.)
Der erste ECAT wird noch keinen Strom erzeugen können, er soll sich jedoch für die Produktion von Elektrizität später “nachrüsten” lassen.

Sicherheit: Rossi bestätigt noch einmal das der ECAT völlig sicher ist. Es werden keine radioaktiven Substanzen benötigt oder erzeugt. Das Gerät erzeugt auch keinerlei Immissionen irgendeiner Art. Der ECAT kann auch nicht durchschmelzen wie ein traditioneller Nuklearreaktor. Wenn die Reaktion im ECAT zu intensiv wird, wird das Nickelpulver schmelzen und damit alle Reaktionen sofort beenden. (Schmelzpunkt von Nickel ist 1455°C, das ist vor dem Schmelzpunkt von Stahl/Eisen 1500° – 1800° aus dem das Reaktorgehäuse wahrscheinlich besteht.)

Gammastrahlung und Antimaterie: Der ECAT produziert niedrigenergetische Gammastrahlung die im Reaktor in Wärme umgewandelt wird. Deren Merkmal liegt bei 511 keV bei 180°. Diese Gammstrahlen werden angeblich durch Elektronen erzeugt, die mit Positronen zusammenstoßen und sich dabei gegenseitig vernichten. Wenn Rossi richtig verstanden wurde, bedeutet das also, dass in dem Reaktor eine Materie/Antimaterie Reaktion stattfindet und dabei Energie freisetzt. Rossi bezeichnet dies aber als Nebeneffekt. Die Hauptenergiequelle ist die nukleare Fusion.

Investitionen: Rossi ist für Investitionsanfragen von Businesses und Organisationen offen. Er ist zur Zeit jedoch nicht daran interessiert Investitionen von Familien oder Privatpersonen anzunehmen. Es gibt noch zuviele Risiken zu diesem Zeitpunkt. Obwohl die Technologie funktioniert, müssen sie den ECAT noch auf den Markt bekommen. Es müssen noch Zertifikationen eingeholt und die Fabrikation angekurbelt werden, und viele andere Dinge müssen noch geregelt werden. Sobald der Heim-ECAT jedoch auf dem Markt ist, wird man “öffentlich auftreten” und dann können auch einzelne Personen in das Unternehmen investieren.

Die Auslieferung von 1 Millionen ECATS soll Ende diesen Jahres, spätestens Anfang nächsten Jahres beginnen.

Wenn die ersten ECATS auf dem Markt kommen, wird sich beweisen, was dahinter steckt. Die Auswirkungen für die Menschheit wären jedenfalls, und das ist schon jetzt absehbar, revolutionär. Es mag sich jeder einfach selber vorstellen, was machbar für ihn wäre, wenn Energie im Überfluss vorhanden ist. Man müsste nur alles, was bisher auf Verbrennungsmotoren beruht, auf Strommotoren umstellen. Öl würde man nur noch als Schmierstoff brauchen. Und die Produktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen aller Art, selbst in kältesten Regionen in Gewächshäusern, würde keine großen Energiekosten mehr benötigen.

Ich befürchte aber zurzeit noch Interventionen von Interessengruppen die nicht daran interesisiert sein können, ihre Macht, die auf der zentralisierten Erzeugung von Strom aus Öl, Kohle, Atom und anderen Quellen basiert abzugeben. Diese Gruppen bevorzugen lieber Wahnsinnsprojekte mit Solarzellenparks in der Sahara, anstatt diese auf jedes Hausdach zu pflanzen, und damit dem einelzenen Menschen mehr Unabhängigkeit und Freiheit über sein Leben zu ermöglichen.

Ich wünsche Rossi alles Gute und das er Recht haben möge, zu unser aller Wohl.

About Bhusunda

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8 Responses to Die kalte Fusion des Dr. Rossi

  1. Pingback: Die kalte Fusion des Dr. Rossi

  2. ecatfan says:

    Ich beobachte die Ecat Entwicklung schon ca seit einem Jahr.
    Bis dato wird diese Technik leider im deutschsprachigen Raum ignoriert.
    Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer super Recherche und für die,
    wie ich meine, bisher deutsche Zusammenfassung zu diesem Thema.

  3. ecatfan says:

    sorry..
    Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer super Recherche und für die,
    wie ich meine, bisher beste deutsche Zusammenfassung zu diesem Thema.
    lg

  4. Bhusunda says:

    Danke für das Lob ecatfan. Der Artikel hat in der Tat einiges an Arbeit gemacht, aber ich fand es ist sehr wichtig. Auch da manche meiner Freunde und Bekannten des englischen nicht so mächtig sind.
    Gruß,
    Bhusunda

  5. paterl says:

    Von mir ebenfalls besten Dank für diese Recherche-Arbeit, deren Inhalt ja richtig Mut macht und im Falle des tatsächlichen Erfolges eine spannende Umstellungszeit erwarten lässt.
    Sollten wir es jetzt tatsächlich schaffen, energiemäßig gefahrlos frei zu werden?
    I hope so !

  6. Pingback: Medwedew warnt vor weltweiter Energierevolution « Anders als es scheint …

  7. Pingback: Zeiten des Wandels: eine Sammlung von Links auf dem Weg in ein neues Zeitalter – Juni 2012 und früher « architektur, umwelt + bewusstsein Irmgard Brottrager

  8. Bhusunda says:

    Reblogged this on Anders als es scheint … and commented:

    Ein schon etwas älterer Artikel von mir zur Geschichte Rossis und des ecats. Im Rahmen der neuen Beiträge zu Neuer Energie, hier nochmal reblogged.

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